Wissenschaftler aus aller Welt treffen sich per Streaming zum internationalen Symposium „Future of Work“


Erst vor wenigen Monaten hatten zwölf rund um den Globus verteilte Forschungsinstitutionen am 4. und 5. Dezember 2018 an der vom Fraunhofer IAO organisierten Virtual World Tour teilgenommen. Es ist nun an der Zeit, die Bemühungen der Teilnehmenden zu würdigen, das internationale Forschungsnetzwerk auszubauen und die gemeinsamen internationalen Forschungsanstrengungen zu stärken. All das ergab sich aus diesem Austausch, bei dem im Dezember über 24 Stunden Übertragungen in mehr als acht Zeitzonen parallel stattfanden.

Vor diesem Hintergrund wurde nun vom 2. bis 4. Juli 2019 zu einem Internationalen Wissenschaftssymposium „Future of Work“ eingeladen. Das Event findet als Präsenzveranstaltung im Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart mit diesem Programm statt. Dennoch wird es auch bei dieser internationalen Veranstaltung am ersten Konferenztag, konkret am 3. Juli von 9.30 bis 12.30 Uhr, eine Direktübertragung von insgesamt vier Vorträgen geben. Dies soll all denjenigen, die nicht persönlich an der Zusammenkunft teilnehmen können, eine Teilhabe an den Keynotes der Veranstaltung ermöglichen.  Der Zugang zum Live-Stream ist kostenlos und über diesen Link möglich.


Die Zukunft der Arbeit gestalten: die Zukunft der Menschheit entwerfen

Es ist keine triviale Angelegenheit, die es in diesen Zeiten umfassender Digitalisierung zu lösen gilt. Die Entwicklung neuer Perspektiven für die Zukunft der Arbeit nimmt auf internationaler Ebene eine zunehmend hohe Priorität ein. Aktuell spielen die Algorithmen in der sogenannten Vierten Industriellen Revolution eine ähnliche Rolle, wie Maschinen in früheren industriellen Revolutionen.

Quelle: meetyoo conferencing GmbH

In Anbetracht dieses neuen Ausblicks auf die Arbeitswelt der Zukunft stellen sich unter anderem folgende Fragen: Ist das aktuelle Bildungswesen an die Bedürfnisse eines Arbeitsmarktes angepasst, der einem immer stärkeren Wandel unterliegt? Welche Tätigkeiten werden tatsächlich von Maschinen und KI-Systemen übernommen? Welche Kompetenzen müssen wir auf- und ausbauen, um ein möglichst effizientes und effektives Arbeitsumfeld im Hinblick auf Leistung und Wohlbefinden zu schaffen? 

Zweifellos hat die Digitalisierung ein für alle Mal die Art und Weise revolutioniert, wie wir kommunizieren, unter anderem auch wie wir neue Technologien in Wissenschaft, Industrie und Politik einbinden.  Auf dem Internationalen Wissenschaftlichen Symposium werden ausgewählte Fragestellungen diskutiert zu Themen wie „Artificial Intelligence and Work“, „Future Qualification and Learning“, „Human Technology Collaboration“ and the „Impact of Digitalization on Transformation and Culture“. 

Aufgrund der Relevanz und Bedeutung dieser Thematik plant das Bundesministerium für Bildung und Forschung bereits weitere zukunftsgerichtete Aktivitäten. Besonders erwähnenswert ist dabei die europäische Konferenz „Zukunft der Arbeit“, die im Oktober 2020 in Bonn stattfinden wird. Bei dieser Konferenz mit internationalen Präsentationen werden bis zu 1000 Teilnehmende aus der ganzen Welt erwartet.